Chronik

  • 2000 – Geboren am 5. Januar
  • 2004 – Montessori School
  • 2006 – Winchester School, Dubai

Sechs Jahre nach meiner Geburt, lebte ich in Dubai. Damals befand sich Vieles im Bau und die fertiggestellten Hochhäuser sahen sensationell aus. Es verging nicht viel Zeit und fing an eine Leidenschaft für sie zu hegen. Täglich suchte ich mir im Schulbus einen Fensterplatz aus, um die Hochbauten zu bewundern. Die Schule, in der mich täglich dieser Schulbus fuhr, gab den Schülern öfters die Gelegenheit künstlerisch Arbeit zu leisten. So freute ich mich jedes Mal, wenn ein Werk von mir im Gang ausgestellt wurde.

  • 2007 – Schulhaus Bühl, Zürich

Als ich dann in die Schweiz kam, unternahmen wir im Schulhaus Bühl eines Tages einen Ausflug. Auf dem Weg hob ich eine Feder vom Boden auf und behielt sie in meiner Jackentasche. Eines anderen Tages, als die Schulleiterin zu Besuch war, sah sie, dass ich mit der Feder spielte. Freiwilllig holte sie einen kleines Tintentenfass aus dem Regal und fragte mich, ob ich das Schreiben mit der Feder von ihr gelehrt bekommen mochte. Sie schnitt die Spitze der schwarzen Feder ab und brachte mir bei, wie man sie als Schreibinstrument verwenden konnte. Obwohl es mühsam war, fand ich die Farbe schön und seitdem ist meine Lieblingsfarbe Ultramarinblau.

  • 2008 –  Schulhaus Waidhalde, Zürich

Später, im Alter von acht Jahren meldete ich mich bei einem Talentwettbewerb an, da ich kurz zuvor einen Zeichnungswettbewerb gewonnen hatte, in dem es darum ging einen Zirkus zu malen, welcher dann als Hintergrundbild für ein Theater verwendet wurde. Ich behauptete an diesem Talentwettbewerb, dass ich innerhalb kürzester Zeit ein dreidimensionales Auto zeichnen könne. Doch da ich zu dieser Zeit schlecht vorbereitet war, bzw. noch nicht wusste, wie man Automobile dreidimensional zeichnet, scheiterte ich an dieser Schulveranstaltung. Dieser Rückschlag entwickelte in mir den Ehrgeiz, es besser zu machen und nach mehreren Versuchen gelangen mir Bilder von Fahrzeugen in der richtigen Perspektive und räumlichen Darstellung. 2010, da war ich zehn Jahre alt, kamen Tierdarstellungen hinzu, wobei ich mit zunehmender Fertigkeit die Lebewesen zusammen mit irrealen und phantastischen Accessoires abbildete.

Schliesslich begann ich im Jahr 2013 mit einer neuen und noch anspruchsvolleren Technik. Jetzt wagte ich mich daran anamorphotisch zu zeichnen, das heisst, zweidimensionale Entwürfe, die durch Schattierungen und Zerrungen einen täuschend räumlichen und plastischen Eindruck erwecken. Ausserdem fing ich auch an mit einem bestimmten Kugelschreiber zu zeichnen, da die Tinte genauso ultramarinblau war, wie diejenige, welche ich damals im Schulhaus Bühl für die Feder verwendete.

  • 2015 bis Heute – Kantonsschule Enge, Zürich
  • 2016  –  2017
    1. (2016) the ship
    2. (2016) the castle
    3. (2016) the high heel
    4. (2016) the maple
    5. (2016) the scissors
    6. (2016) the key
    7. (2016) the apple
    8. (2016) the axe
    9. (2017) the bulb
  • 2017  –  2018
    1. cigarette by nature
    2. circulation
    3. sunwave
    4. a closer look
    5. candlume
    6. desires

Gegenwärtig greife ich in der Motivauswahl auf Gegenstände zurück. Dies tue ich aufgrund der Besuche in Museen und Galerien. Denn beim Betrachten eines abstrakten Kunstwerkes, frage ich mich jedes Mal, ob es wirklich kreativ ist, was ich vor mir sehe. Interessanterweise geistert mir dieselbe Frage im Kopf, wenn ich mir ein realistisches Gemälde anschaue. Beim Abstrakten kann es sich um ein Werk handeln, welches nur durch willkürliche Schwingungen des Pinsels entstanden ist und beim Realistischen um ein Kunstwerk, das alleine vorsichtiges und exaktes Vorgehen benötigte. Aus diesem Grund gebe ich mein Bestes, die Kreativität in meinen Zeichnungen kenntlich zu machen. Um dies zu schaffen, wähle ich Objekte aus und bevor ich sie zeichne, überlege ich mir, wie ich sie miteinander in eine Verbindung bringen könnte. Sobald mir die Verbindung gelingt und jemand sie betrachtet, ist sie für diesen Zuschauer hinreichend, um auf den kreativen Prozess von Six Phönix zu schliessen.

Ich entdeckte and der Kantonsschule Enge auch meine Neigung zu den Naturwissenschaften habe. Vielleicht rührt diese aus der Zeit seit Dubai, als in mir eine Leidenschaft für die Architektur erwachte, ist diese doch das Resultat des Zusammenbringens von Naturwissenschaften und Kunst.

 

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